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Letztes Update: 06.01.09

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Wie Agaporniden „nie alleine und zu zweit ein unschlagbares Team“!

Grünköpfchen (Agapornis swindernianus )






Merkmale: Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt. Sie haben eine gelbliche Brust, einen schwarzen Nackenring und blaue Oberschwanzdecken mit rotem Rand. Der Schnabel ist schwarz.

Lebensraum: Die Waldgebiete von Gabun, Kamerun, Liberia, Uganda, und Zaire sind die Heimat dieser Agaporniden. Weil sie sich überwiegend in Baumwipfeln aufhalten, konnten bisher kaum erforscht werden. Sie ernähren sich unter anderem von Feigen in bestimmten Reifestadien und von Insekten. Gelegentlich besuchen sie auch Getreide- und Hirsefelder. Sie nisten vermutlich ab Juli in Termitenbauten oder in Baumhöhlen. Ihr Verbreitungsgebiet überschneidet sich mit dem der Orangeköpfchen. Doch durch die unterschiedlichen Lebensräume ( Wald bei den Grünköpfchen gegenüber Savanne bei den Orangeköpfchen ) kann eine Vermischung der Bestände ausgeschlossen werden.

Haltung: Durch die Lebensweise konnten sie bisher kaum beobachtet werden und es ist selten gelungen , Grünköpfchen zu fangen. Sie sind so Anspruchsvoll im Futter, dass die Wenigen, die trotzdem in menschliche Obhut kamen, die Quarantäne nicht überlebt haben. Ohne bestimmte Feigen als Nahrung gehen sie innerhalb von wenigen Tagen ein. Deswegen sind sie kaum erforscht. Entsprechend konnten auch noch keine Zuchtversuche unternommen werden.